Pressestimmen

 

Zu: „Mein lieber Herr Schumann!“

Zu: „Geniale Querköpfe“

Zu: „Tango Art“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu anderen Programmen


Wiesbadener Tagblatt:

 

Susanne Duch stellte Werke von Bach und Debussy einander gegenüber. Die Entscheidung für diese beiden Querköpfe der Musikgeschichte wirkte wie ein Bekenntnis - es wird nur interessant, wer seinen eigene Weg geht. Querfeldeinlaufen setzt nicht nur eine starkes Orientierungsvermögen voraus, sondern auch Strategien, den Steinschlag ringsherum zu überleben. Susanne Duch hat die Anlage, einen solchen Weg zu gehen. Das bewies schon die Art, wie sie Debussys „Danse“ anpackt und Mittel fand, um die einzelnen musikalischen Schichten plastisch gegeneinander abzusetzen. Ihre Virtuosität ist erstaunlich. Mancher sauber perlende Lauf erinnerte an die „Ganz Großen“ unter den Pianisten. Und ihre Souveränität gegenüber Erwartungshaltungen ist äußerst vielversprechend.

 

Wiesbadener Kurier:

 

Launische Leichtigkeit in rokokohafter Manier ließ S. Duch aus der grazilen Musik der „Sonata-Fantasia“ eines Johann Wilhelm Hässler erkennen. Das Erfassen eines musikalischen Gedankens, das Einfangen der Klangpoesie, das Atmen und das Innehalten in der Phrasierung, das sind die Kriterien, die hier die Spannung des Ausdrucks erzeugen. Daß man mit Beethovens Sonate op. 31,2 kaum in ausgetretene Pfade gelangen würde war klar. Und tatsächlich erlebte man auch diese Klänge völlig neu. Jedem Ton nachlauschend, jedem Gefühl nachleidend, grübelte und grub die Pianistin bis in die tiefsten Tiefen der Verzweiflung des mit der Welt hadernden unglücklichen Genies (hier auch ein Lob der Textarbeit im Programmheft). Mit differenziertem Anschlag dem Inhalt der Noten nachzuspüren machte sich auch in der „Humoreske“ von R. Schumann bezahlt.


Taunus Zeitung:

 

Der Klavierabend bestach nicht nur durch hohe technische und musikalische Souveränität, sondern auch durch eine besonders hervorzuhebende Klanggestaltung. Insgesamt überzeugt die Künstlerin durch ruhevolle Gestaltung lyrischer Passagen, ausgewogene Dynamik, die vom zartesten Piano bis zum mächtigen, aber niemals polternden Forte reichte, und beredte, dem jeweiligen Stil angepaßte Interpretation.

 
Wiesbadener Tagblatt:

 

Im Frühwerk „Danse“ fesselte die Pianistin zunächst mit einem locker hingeworfenen Staccato, das sich mühelos und tänzerisch durch die Metrenwechsel bewegte. In „Pour le Piano“ entfaltete sie in der weitgriffigen Akkordik der Sarabande einen auffallend samtigen und füllig-schwingenden Klangteppich. Dabei demonstrierte sie ihre ungemein wandlungsfähige Anschlagskultur, die Skurriles und Kurioses, Witz und Schärfe, aber auch verzauberndes Klangkolorit und weiche Verträumtheit intelligent miteinander zu verbinden wußte, ohne daß über den kurzen Einfällen eine über den spielerischen Effekt der originellen Kombination von Klang und Zeitmaß hinausgehende Bedeutung unterstellt wurde. Virtuose Eingebungen, wie dazwischenpeitschende Glissandi, Triller- und Oktavketten und weit gefächerte Akkordbrechungen, waren bei allem deutlich akzentuierten Vortrag stets in das durchdachte Klangkonzept eingebunden.

 

Wiesbadener Kurier:

 

"...folgten feinnervige und klangverliebte Préludes von Claude Debussy. Die filigrane Tonsprache des Franzosen lag bei der Pianistin wahrlich in den besten Händen, die klangfarblichen Schattierungen und fest umrissenen motivischen Gedanken erlebten eine konsequente Umsetzung... "

 

Giessener Anzeiger:

 

Mit ihrem Sinn für Klangfarben und Phrasierung erweckte Susanne Duch die Arabesquen von Debussy zu blühendem, duftigen Leben. Daß bei Debussy ab er nicht alles über den gleichen „parfümierten“ Klang geschoren werden kann, bewies „Pour le Piano“, das sie mit energischem Zugriff in denkbar großen Gegensatz zu den vorangegangenen Stimmungsbildern setzte.


Wiesbadener Tagblatt:

 

Auffallend war das agogisch-dynamisch sichere, aber immer spannungsreiche Herangehen an die einzelnen Abschnitte des rondoartigen Aufbaus, (der Wuth über den verl. Groschen) wobei das Cappricio nicht bloß zu einer reinen Fingerübung verblasste. Die verspielten, bildhaft-programmatischen Anteile der Musik kamen der Künstlerin sehr entgegen. Bei Claude Debussys Arabesken, aber auch beim Pour le Piano breitete sie förmlich die gesamte Klangpalette des Klaviers vor den Zuhörern aus. Vor allem in den beiden letzteren Werken gelang es ihr, die unterschiedlichen Ebenen von rhythmisch-motorischer Prägnanz in Form vorwärtstreibender Ostinatobässe und der von Quint- und Quartenschichtung bestimmten harmonischen Anlage herauszuarbeiten.


Taunus Zeitung:

 

Im Frühwerk „Danse“ fesselte die Pianistin zunächst mit einem locker hingeworfenen Staccato, das sich mühelos und tänzerisch durch die Metrenwechsel bewegte. Die Pianistin entfaltete hier in der weitgriffigen Akkordik der Sarabande einen auffallend samtigen und füllig-schwingenden Klangteppich. Dabei demonstrierte sie ihre ungemein wandlungsfähige Anschlagskultur, die Skurriles und Kurioses, Witz und Schärfe, aber auch verzauberndes Klangkolorit und weiche Verträumtheit intelligent miteinander zu verbinden wußte, ohne daß über den kurzen Einfällen eine über den spielerischen Effekt der originellen Kombination von Klang und Zeitmaß hinausgehende Bedeutung unterstellt wurde. Virtuose Eingebungen, wie dazwischenpeitschende Glissandi, Triller- und Oktavketten und weit gefächerte Akkordbrechungen, waren bei allem deutlich akzentuierten Vortrag stets in das durchdachte Klangkonzept eingebunden.